Geschichte des RCDS Bayern

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27
Aug
2010

RCDS in Bayern e.V. – Die Anfänge

Die Anfänge des RCDS in Bayern sind vielgestaltig. Je nach Quelle ergeben sich unterschiedliche Gründungsdaten. Dies mag auch damit zusammenhängen, dass es zuerst einzelne Studentengruppen gab, die sich erst danach zu unterschiedlichen, teils sich überschneidenden übergeordneten Ebenen zusammenschlossen.

Sicher ist, dass sich bereits ab 1946 in der amerikanischen Besatzungszone erste christlich-demokratische Studentengruppierungen bildeten, die sich an der CSU orientierten. Dies galt insbesondere für die Universitäten München, Würzburg, Erlangen und Eichstätt. Die bürgerlichen Stundentengruppen waren allerdings in ihrem Wirken durch die amerikanischen Vorbehaltsrechte stark eingeschränkt, die „jede parteiliche Tätigkeit“ an den Hochschulen verboten. Lediglich die linksgerichteten Gruppierungen (KPD-Hochschulgruppe, Kampfgruppe Marx etc.) durfte ohne Tarnnamen operieren.

Diese Tatsache – verbunden mit der Lockerung der amerikanischen Vorbehalte – führte ab 1949/50 allerdings zu einer vergleichsweise raschen Strukturierung des bürgerlichen Lagers.

Eine landesweite Koordination der Arbeit der einzelnen Studentengruppen muss es zahlreich und auch recht frühzeitig gegeben haben. So ist im Jahr 1947 eine erste lockere Zusammenarbeit unter den Gruppen München, Erlangen und Würzburg dokumentiert. Das erste Datum für einen festen Zusammenschluss liefert die Festschrift „10 Jahre Christlich-Soziale Studentengruppen in Bayern“, die im Februar 1959 erschien. Dieser Landesverband dürfte 1949 allerdings noch von recht lockerer Struktur und ohne Satzung gewesen sein.

Ein wirklich fester Zusammenschluss der bayerischen christlich-sozialen bzw. –demokratischen Gruppen dürfte erst im Wintersemester 1950/51 entstanden sein. Dieser Zusammenschluss führte erstmals den Namen „Ring Christlich-Demokratischer Studenten in Bayern“.


Chronik der Landesvorsitzenden des RCDS in Bayern e.V.

1951 – 1953 Albert Englberger

1953 – 1954 Winfied Pölnitz-Egloffstein

1954 – 1956 Albin Niklaus

1956 – 1957 Dr. Fritz Wittmann

1957 – 1958 Gottfried Pöhnlein

1958 – 1959 Dr. Walter Konrad

1960 – 1961 Max Stöger

1961 – 1964 Alfons Sponsel

1964 – 1965 Rüdiger Dahme

1965 – 1966 Jürgen Gsänger

1966 – 1967 Prof. Dr. Ursula Männle

1967 – 1968 Dr. Volker Bahl

1968 – 1969 Dr. Richard Heger

1969 Konrad Eitel

1969 – 1970 Dr. Günther Müchler

1970 – 1971 Karl-Peter Büttner

1971 – 1972 Sven Venzmer

1972 – 1973 Martin Hecke

1973 – 1975 Dr. Thomas Bauer

1975 – 1976 Hubertus von Badewitz

1976 – 1977 Dr. Gerhard Sabathil

1977 – 1979 Heino von Winning

1979 – 1980 Joachim Herrmann

1980 – 1982 Johann F. Colsmann

1982 – 1984 Andreas Feser

1984 – 1985 Mathias Nittel

1985 – 1986 Bernhard Loos

1986 – 1988 Wolfgang Wiehle

1988 – 1990 Rüdiger Gerst

1990 – 1991 Marcus Mosenheuer

1991 – 1992 Bernhard Günther

1992 – 1994 Karl Geißler

1994 – 1995 Johannes Mierau

1995 – 1996 Christian Fauser

1996 – 1997 Gerhard Tropp

1997 – 1998 Oliver Jörg

1998 – 1999 Volker Ulrich

1999 – 2001 Markus Blume

2001 – 2003 Dorothee Bär

2003 – 2004 Volker Ulrich

2004 – 2007 Kurt Höller

2007 – 2010 Paul Linsmaier

Seit 2010 Carmen Langhanke



 

Zuletzt aktualisiert am 27. August 2010