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Zur Gleichstellung von akademischer und beruflicher Bildung im Rahmen des DQR
RCDS Debatte über Kompromiss zu Bildungsabschlüssen
RCDS: Fehlende Studiengebühren bei Finanzausgleich berücksichtigen
CSU-Studenten gehen bei Hochschulfinanzierung auf Gegenkurs
München (dpa/lby) - Der studentische Nachwuchs der CSU geht in der Hochschulfinanzierung auf Gegenkurs zur Parteilinie. Der Ring christlich-demokratischer Studenten (RCDS) forderte am Dienstag die Aufhebung des «Kooperationsverbots» - demzufolge der Bund die Hochschulen nicht mitfinanzieren darf. «Um die künftigen Herausforderungen in der Bildungspolitik meistern zu können, müssen Bund und Länder in Zukunft vor allem im Hochschulbereich stärker zusammenarbeiten», verlangte RCDS-Chefin Carmen Langhanke. «Durch die Aussetzung der Wehrpflicht, die Einführung des G8 und die steigende Nachfrage nach Hochschulabsolventen stoßen die Hochschulen bereits jetzt an ihre Kapazitätsgrenzen.»
Weiterlesen: CSU-Studenten gehen bei Hochschulfinanzierung auf GegenkursHochschulen sollen Promotionsordnungen ändern - Konsequenz aus der Affäre Guttenberg - Bei Abgabe der Doktorarbeit soll eidesstattliche Erklärung fällig sein
München (dapd-bay). Bayerns Universitäten sollen als Konsequenz aus der Plagiatsaffäre um den früheren Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) ihre Promotionsordnungen ändern. Das beschloss der Hochschulausschuss des Landtags am Mittwoch auf Antrag der oppositionellen SPD, wie die Fraktion mitteilte.
Demnach müssten Doktoranden bei Abgabe ihrer Dissertation künftig eine eidesstattliche Erklärung abgeben; eine rechtlich irrelevante ehrenwörtliche Erklärung würde nicht mehr genügen. Ferner soll klar definiert werden, was wissenschaftliches Fehlverhalten und vorsätzliche Täuschung bedeuten.
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